aktualisiert 25.09.2010

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VENEROLOGIE

Venerologische Erkrankungen, sexuellübertragbare Krankheiten
Unter venerologischen Erkrankungen oder Geschlechtskrankheiten versteht man Erkrankungen, die hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen werden.



Die häufigsten Erkrankungen sind:
Syphilis (Lues), Gonorrhö, HIV-Infektion, Ulcus molle, Lymphogranuloma inguinale und das Granuloma venereum

Geschlechtskrankheiten sind Infektionskrankheiten, deren Erreger recht empfindlich sind und daher nur bei günstigen Bedingungen und intensivem Kontakt übertragen werden. Dieser intensive Kontakt ist beim Geschlechtsverkehr gegeben, und so erfolgt die Infektion vornehmlich bei dieser Gelegenheit.

Ein entsprechender Übertragungsmodus ist auch für andere Erreger möglich, z. B. für die Skabies (Krätzmilbe, die Filzlaus, Candida und Trichomonaden, Hepatits. Die Geschlechtskrankheiten befallen auch nicht ausschließlich die Geschlechtsteile, im Gegenteil können sie diese sogar gelegentlich aussparen.

Diagnostisch werden die Erkrankungen durch serologische Kontrollen (Blutanalysen), mikroskopische Verfahren und kulturelle Laboruntersuchungen erkannt.
Die Therapie erfolgt mit Antibiotika und führt bei rechtzeitiger Behandlung zur vollständigen Rückbildung mit Außnahme der HIV-Infektion, die bislang medikamentös nur gebremst nicht jedoch ausgeheilt werden kann.