aktualisiert 25.09.2010

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UMWELTMEDIZIN

Es handelt sich um ein neues Teilgebiet der Medizin, der sich mit den Auswirkungen der mit Schadstoffen kontaminierten Umwelt auf den menschlichen Organismus befasst und in engster zur Umwelthygiene steht.

Hier sind exemplarisch einige der Schwerpunkte der Umweltmedizin aufgeführt:



Gesundheitsrisiken durch Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung, Schadstoffe im Boden, Schadstoffe in Lebensmitteln und physikalische Faktoren wie z.B. Lärm, elektromagnetische Felder, Lichteinstrahlung und radioaktive Strahlung.

Die gesundheitlichen Störungen können sich dann in Form allgemeiner Befindlichkeitsstörungen äußern oder aber auch in Form konkreter Erkrankungen oder Allergien auftreten.

Aus dieser kurzen Aufzählung ist erkennbar, dass in den meisten Fällen eine Zusammenarbeit mit verschieden Fachrichtungen und auch behördlichen Einrichtungen (Gesundheitsämtern, Hygieneinstituten, Gewerbeämtern, Strahlenschutzbehörden) erforderlich ist.
Neben diagnostischen Untersuchungen in der Praxis, wie z.B. Laborkontrollen und Allergietestungen, müssen häufig auch Außenmessungen in Verbindung mit Gesundheitsämtern und umweltmedizinischen Laboratorien durchgeführt werden.

Von den Krankenkassen werden umweltmedizinische Erkrankungen bislang nicht gesondert als eigenständige Erkrankungen bewertet, so dass eine Behandlung nur im Rahmen der allgemeinen Krankenversorgung erfolgen kann, mit den entsprechenden Einschränkungen in Diagnostik und Therapie.

Die Kosten für spezielle Laboruntersuchungen insbesondere die aufwendigen Konzentrationsmessungen von möglichen Schadstoffen, müssen bislang von dem Betroffen selbst übernommen werden.