aktualisiert 25.09.2010

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PHLEBOLOGIE

Die Phlebologie behandelt die Erkrankungen der Venen

Für die Dermatologie haben überwiegend die peripheren Venen (Extremitätenvenen) Bedeutung und hier besonders die Beinvenen.



Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:

Varicosis (Krampfaderbildung)
Thrombosen der oberflächlichen und tiefen Beinvenen
Stauungsbeschwerden an den Beinen durch Rückstau im venösen System mit Entzündungen der Haut bis zu Ulcerationen


Die diagnostischen Untersuchungen werden mit Ultraschallverfahren und Lichtreflexreograhie vorgenommen und bei entsprechender Indikation auch röntgenologische Untersuchungen des tiefen Venensystems bei Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose.

Therapeutisch steht die Verminderung der venösen Stauung im Vordergrund durch intermittierende Kompressionsbehandlung , das anlegen von Kompressionsverbänden und Strümpfen und bei entsprechendem Krankheitsbild auch die Sklerosierung (Verödung) der Beinvenen.
Weitergehende Verfahren wie die operative Behandlung undichter Venenklappen oder das operative entfernen von Venen ( Stripping) müssen in entsprechenden Facheinrichtungen ambulant und auch stationär durchgeführt werden.

Einschränkend muß hier angemerkt werden, dass die Behandlung und Verödung der kleinen oberflächlichen Beinenvenen, bekannt als Besenraiservarizen, nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird.