aktualisiert 25.09.2010

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ALLERGOLOGIE

Die Allergologie beinhaltet die Lehre von allergischen und nicht-allergischen Unverträglichkeitsreaktionen



Allergische Erkrankungen erfahren insgesamt eine ständige Zunahme in der Bevölkerung, wenngleich der Allergiebegriff allgemein weiter gefasst wird, als er im Sinne einer immunologischen Über- und Fehlreaktion tatsächlich bedeutet. Der Arzt für Allergologie ist streng genommen als Arzt für immunologische und nicht-immunologische Unverträglichkeitsreaktionen tätig.

Dermatologische Allergologie befasst sich in Therapie und Diagnostik mit Haut- und Schleimhauterkrankungen, die ihre Ursache in Unverträglichkeiten haben. Hierzu steht eine Palette von differenzierten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung.

Allergologische Sofort- oder Spättypreaktionen werden standardmäßig über Cutan- und Epikutantests, zum Teil auch über RAST, Enzym-RAST und andere Labortests diagnostisch erfasst. Zur Verifizierung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, bei pseudoallergischen Erkrankungen (z. B. biogene Amine), Arzneimittelreaktionen und anderen Allergien werden Expositions- und Provokationstest durchgeführt. Erweiterte nicht-immunologische
Testungen erfolgen über Hautfunktionstests zur Barriereschutzfunktion der Haut.

Allergologische Therapie erstreckt sich über symptomatische, eliminationsstrategische und immunologisch-kausale Behandlungen. In der Praxis werden alle hyposensibilisierende Immunbehandlungen durchgeführt. Die Hyposensibilisierung bei Bienen- und Wespengift-Allergien wird seit vielen Jahren in Einleitung und Fortführung regelhaft ambulant in unserer Praxis durchgeführt..