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Willkommen bei Dr. med. Peter Augst
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Folgende Risikofaktoren sind zu beachten 1. Sonnenbrände bei schlecht pigmentierenden Individuen. Mit zunehmender Sonnenexposition in der Kindheit steigt die Zahl der dunklen Muttermale. 2. Schockbestrahlung der winterblassen Haut. 3. Sonnenbrände, insbesondere in der Kindheit. Durch den immunsuppressiven Effekt der UV-B-Überdosierung wird die Entstehung und Vermehrung krankhafter Pigmentzellen ermöglicht. Das Melanom kann sich überall am Körper entwickeln, keinesfalls muß der Ort des Auftretens mit dem Ort der Sonnenbrände identisch sein. 4. Personen mit vielen und ungewöhnlich geformten Muttermalen. 5. Personen mit Melanomerkrankungen in der Familie. 6. Menschen, die sehr häufig kurzer und intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. 7. Wiederholte Verletzungen, z.B. an den Fußsohlen, dürften das Auftreten eines Melanoms begünstigen 8. Chronischer Lichtschaden (Lentigo maligna Melanom). |
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Besonders gefährlich sind Winterurlaube in der Karibik und Skiurlaube im März Die sonnenentwöhnte Haut wird überfallartig mit einer ungewohnt hohen UV-B-Intensität konfrontiert und hat keine Zeit, sich anzupassen. In den Wintermonaten sind die Schutzmechanismen wie Hornschicht oder Melanin wenig ausgeprägt, die Haut ist damit sonnenempfindlicher. Sonnenschutzcremes mit einem Lichtschutzfaktor ab 15 sind notwendig. Je nach der einwirkenden Dosis können UV-Bestrahlungen der Haut zu akuten oder chronischen Schadeffekten führen. Jede Sonnenbestrahlung über 60 Prozent der Sonnenbrandschwelle setzt einen Impuls in Richtung chronischer Lichtschaden. Moderne Bräunungsgeräte senden bei entsprechender Wartung und Qualitätsstandard ausschließlich UV-A-Strahlen aus. UV-B-Strahlen sollten völlig fehlen (Risiko: Keine Qualitätskontrolle), ein Sonnenbrand kommt somit nicht vor. Entsprechend sind Karzinome auch bei noch so langer Einwirkungsdauer nicht zu befürchten, jedoch besteht die konkrete Gefährdung einer Voralterung der Haut mit Elastose (Elastizitätsverlust des Bindegewebes). |
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Klinische Bilder maligner Melanomel ![]() |
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Histologische Klassifikation maligner Melanome Wird ein malignes Melanom operativ entfernt, erfolgt eine histologische Klassifikation (Staging). Grundsätzlich erfolgt eine Einteilung nach Melanomtyp (oberflächlich spreitendes Melanom, noduläres Melanom, akrolenticuläres Melanom; Lentigo malogna Melanoma), nach Dicke (sog. Breslow-Index) und nach Tiefenausdehnung (Clark-Level). |
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Breslow-Index Die Tumordicke nach Breslow ist ein wichtiger Parameter für die Prognose des malignen Melanoms. Am Schnittpräparat wird mittels eines Meßokulars in vertikaler Richtung (Winkel von 90°) die Entfernung vom Stratum granulosum bis zur am tiefsten gelegenen Tumorzelle gemessen. Prognostisch ist eine Tumordicke und 0,67 mm günstig (low risk); eine Tumordicke von 1,5mm und mehr beinhaltet eine hohes Risiko. Clark-Index Die Bei der Bestimmung des Clark-Levels erfolgt eine Korrelation der Eindringtiefe des Tumors mit den entsprechenden Hautschichten (7). Level I Tumorzellen innerhalb der Epidermis (Melanoma in situ) Level II Tumorzellen im oberen Stratum papillare Level III Tumorzellen füllen das Stratum papillare völlig aus Level IV Tumorzellen reichen in das Stratum reticulare Level V Tumorzellen reichen in die Subkutis Die prognostische Bedeutung des Clark-Levels ist im Vergleich zum Breslow-Index geringer. |
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Altersverteilung von Melanomen |
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Der Grafik ist zu entnehmen, dass beim Melanom grundsätzlich keine Alter ausgenommen wird; jedoch ist das maligne Melanom vom dem 15.Lebensjahr extrem selten. |
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