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Willkommen bei Dr. med. Peter Augst
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Art der Nebenwirkungen
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Häufigkeit in % bei Dosierung mit
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0,5 mg/kg
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1,0 mg/kg
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Lippentrockenheit Lippenentzündung Hautreizungen im Gesicht Hautschuppung Trockene Nasenschleimhaut Juckreiz Trockene Mundschleimhaut Reizungen der Augenbindehaut Verdünnung der Haut mit erhöhter Verletzlichkeit Haarausfall (leicht) Muskel-/Gelenkschmerzen Nasenbluten |
60 90 55 65 35 40 30 20 15 20 15 15 |
90 95 85 70 65 45 40 30 25 20 20 15 |
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Die mit Ausnahme des Juckreizes weitgehend dosisabhängigen Nebenwirkungen treten meist nach 10 - l4 tägiger Behandlung auf. Das Einsetzen von gelegentlichem Haarausfall, aber auch das Auftreten von vermehrtem Haarwuchs (selten) wird dagegen erst nach mehreren Behandlungswochen beobachtet. In seltenen Fällen wurde über irreversibel dünneres Haar berichtet. Infolge der Trockenheit der Nasen- und Rachenschleimhaut kann es zu Nasenbluten bzw. Heiserkeit kommen. Einzelfalle von Acne fulminans wurden mitgeteilt. Ein Kausalzusammenhang scheint nicht gegeben zu sein. Neben einer möglichen Erhöhung der Leberfunktionswerte wurde unter Gabe von Isotretionin auch ein Anstieg der Blutfettwerte und selten der Kreatininphosphokinase, eine Verminderung des HDL-Oholesterins sowie in Einzelfällen ein Anstieg der Prolaktin- und der Harnsäurewerte im Blut festgestellt. Bei allen Patienten, insbesondere bei solchen mit erhöhtem Risiko einer Fettstoffwechselstörung (z.B. familiäre Veranlagung zu Zuckerkrankheit, Alkoholmißbrauch mit Fettleber, Abmagerungskuren, starkem Rauchen, Fettstoffwechselstörung), sollte deshalb eine Behandlung mit Isotretionin nur weitergeführt werden, wenn unter der Therapie keine Verschlechterung der Laborwerte eintritt. Um eine Veränderung zu erfassen, sind vor der Behandlung sowie in monatlichen Abständen während der Behandlung nach Einschätzung des Arztes die entsprechenden Laborwerte zu bestimmen. Die folgenden Knochenveränderungen sind bei Erwachsenen und Kindern beachtet worden die mit hohen Dosen von Isotretionin bei anderen Erkrankungen als Akne behandelt werden sind: vorzeitiger Schluß der Knochenwachstumsfugen und Skelett-Hyperostosen. Minimale Skelett-Hyperostosen wurden bei Patienten mit zystischer Akne beobachtet, die in einem Therapiezyklus mit Isotretinoin behandelt wurden. Wegen des möglichen Auftretens dieser Knochenveränderungen muß eine sorgfältige Nutzen-Risikoabwägung für jeden Patienten vorgenommen werden, und die Verabreichung von Isotretionin soll schweren Fällen vorbehalten bleiben. Einzelfälle von Arthritis wurden mitgeteilt. Bei wenigen Patienten wurden vorübergehende Trübungen der Hornhaut des Auges und eine Verminderung des Nachtsehens festgestellt. Die Verletzlichkeit der Hornhaut kann erhöht sein (s. Abschnitt ,,Gegenanzeigen"). In seltenen Fällen tritt bei der Behandlung mit Isotretinoin eine Entzündung der Hornhaut auf, die möglicherweise auf eine Trockenheit der Augen zurückzuführen ist. Daher sollten nur allem Patienten mit trockenen Augen auf das Auftreten von Hornhautentzündungen hin untersucht werden. In Einzelfällen wurde über vorübergehende Minderung der Sehschärfe, Verschlechterung des Hell-Dunkelsehens, vermehrte Blendempfindlichkeit, Trockenheit der Augen, welche bis über 1 Jahr nach Absetzen nun Isotretinoin fortbestehen kann, Bindehautentzündung, Geschwüre an der Hornhaut und Linsentrübungen berichtet. Vereinzelt wurden Beschwerden von Seiten des Magen-Darm-Traktes beobachtet. Sie äußerten sich in Bauchschmerzen, Durchfällen und Blutungen aus dem Darm. Beim Auftreten entzündlicher Darmerkrankungen wie Kolitis oder Ileitis ist das Präparat abzusetzen. Einzelfälle von Hepatitis oder Pankreatitis, die möglicherweise mit dem Präparat zusammenhängen, sind beobachtet worden. Für mit Isotretinoin behandelte Patienten mit hohen Blutfettwerten (besonders Serum-Triglyceride > 800 mg %) besteht das Risiko, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung zu entwickeln. Schwitzen sowie Entzündungen des Nagelwalles, Nageldystrophie. Exantheme und Granulationsgewebebildung an den von Akne betroffenen Hautstellen wurden selten beschrieben. In Einzelfällen kann eine verminderte bzw. verstärkte Pigmentierung der Haut auftreten. In einigen Fällen kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht sein, wodurch bereits nach kurzzeitigem Aufenthalt in der Sonne ein Sonnenbrand auftreten kann. in diesen Fällen ist für einen ausreichenden Sonnenschutz Sorge zu tragen. Da in Einzelfällen über eine vermehrte Narbenbildung nach Entfernen oberer Hautschichtung (Dermabrasion) berichtet wurde, sollte eine Dermabrasion möglichst erst einige Zeit nach Beendigung der Behandlung mit Isotretinoin durchgeführt werden. Ebenso liegen vereinzelte Berichte über allergische Gefäßentzündungen (einschl. unspezifische Schwellung der Lymphknoten (Lymphadenopathie), Erythema nodosum, Veränderungen des roten und des weißen Blutbildes (inklusive Anämie und Neutropenie), Zu- und Abnahmen der Zahl der Blutplättchen (Thrombozytenzahlen), Erhöhung der Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit, Hörstörungen bei bestimmter Tonhöhe und lokale oder allgemeine Infektionen mit bestimmten (grampositiven) Bakterien (Staph. aureus) vor. In seltenen Fällen kann es zu Flüssigkeitseinlagerung in Gewebe (Ödembildung) und Menstruationsstörungen, außerdem zu Kopfschmerz kommen. Ebenso kann in seltenen Fällen eine Erhöhung des Schädelinnendruckes auftreten, die wiederum mit Kopfschmerz sowie Benommenheit, Übelkeit oder Sehstörungen einhergehen kann. Deshalb sollte beim Auftreten dieser Erscheinungen der behandelnde Arzt unverzüglich zu Rate gezogen werden. Die Erscheinungen bilden sich jedoch nach Absetzen des Präparates zurück. Gelegentlich wurden psychische Störungen oder Störungen des ZNS wie depressive Verstimmungen, Verhaltensstörungen und Krampfanfälle beobachtet. Sehr selten sind Hämaturie, Proteinurin (Ausscheidung nun Blut oder Eiweiß im Urin) und Gynäkomastie (Vergrößerung der männlichen Brust) beschrieben wurden. Nach vorliegenden Untersuchungen verursacht Isotretionin in therapeutischen Dosen keine Schädigung der Spermien (Samenfäden). Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt mit. |
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